Häuptling Fremde Federn

Aktuell bin ich im „Ferienspiel-Modus“, das heißt in den ersten zwei Wochen der Sommerferien dreht sich alles um den reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung. Unser diesjähriges Thema lautet „Wir atzeln in den Wilden Westen“.
Zum Wilden Westen gehören natürlich auch Indianer, so dass meine Wortwahl gegenwärtig daran angepasst ist.
Manch einfacher Krieger schmückt sich gern mit fremden Federn, um vermeintlich selbst zum Häuptling zu werden.
Solche Federn im übertragenen Sinne sind hier Themen, die bereits von anderer Seite als wichtig erachtet und vorangetrieben wurden.
Häuptling Fremde Federn macht sich diese jetzt im Wahlkampf zu eigen, obwohl er mit seinem Stamm bisher vorrangig bemüht war, den anderen Stämmen Steine in den Weg zu legen. Er verspricht viel an Gutem für die verschiedenen Camberger Stämme, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, wie er seine Versprechen einlösen will.
Oder sollte es etwa gar nicht beabsichtigt sein, zum eigenen Wort zu stehen? Zum Thema „Spielplatz/Mehrgenerationenpark Erbach“ hat sein Stamm ja schon mit „gespaltener Zunge“ gesprochen.
Schuldenabbau und gleichzeitige Investitionsversprechen in beträchtlichem Umfang stehen selten miteinander im Einklang.
Auf wessen Rücken wird er seine Pläne umsetzen?
Die Beantwortung dieser Frage möchte ich lieber nicht erleben.

Ein Vogel braucht sich zum Glück nicht mit fremden Federn schmücken…

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