Ein typischer Sonntag im Sommer

Typisch für Bad Camberg im Sommer ist dieser Sonntag mit seiner Auswahl an verschiedenen Veranstaltungen, die Unterhaltung und teils auch leckere Speisen für alle Altersgruppen bieten. Möglich machen dies viele ehrenamtlich Engagierte. Mein Ziel war es, heute einmal die Kernstadt komplett zu verlassen.
Den Anfang machte der Besuch des Jubiläumsgottesdienstes „40 Jahre Seniorenkreis Oberselters“, an den sich ein kleiner Sektempfang anschloss. Pfarrer Wichmann hat humorvoll angekündigt, sich nach weiteren 40 Jahren auch dem Seniorenkreis anschließen zu wollen. Da er bereits um 11.00 Uhr in Bad Camberg erwartet wurde, war es für ihn sicher etwas stressig.
Von Oberselters bin auch ich dann durchgestartet zur Feuerwehr nach Würges, um mir dort beim Tag der offenen Tür einen Eindruck von der Ausstattung zu machen. So ganz nebenbei blieb auch noch Zeit für ein Schnitzel, welches zusammen mit einem alkoholfreien Weizenbier den Weg zu mir gefunden hat. Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Martin Rabanus, Bürgermeister Wolfgang Erk und dem Würgeser SPD-Ortsbezirksvorsitzenden Holger Sloup und Stadtrat Albert Bastian („Abbes“) konnte ich dann die hochsommerlichen Temperaturen genießen.
Selfie mit Martin Rabanus

Schließlich war auch hier die Zeit zum Aufbruch gekommen, um noch etwas vom Kartoffelfest in Dombach mitzubekommen. Schon bei der Anfahrt zeugten in Dombach zahlreiche am Straßenrand geparkte Autos von großem Besucherandrang. Bei der schönen Aussicht vom Vereinsgelände des SC Dombach ist es kaum vorstellbar, dass die Fussballer nicht vom Spielbetrieb abgelenkt werden. Das erst wenige Jahre alte Vereinsheim hat nicht nur seine Berechtigung für den reinen Sportbetrieb, meines Erachtens kommt ihm auch große Bedeutung für die Ortsgemeinschaft zu. Mir kommt es manchmal so vor, dass je kleiner ein Ort umso größer der Zusammenhalt der Einwohner ist. Nur so kann ich mir erklären, dass seinerzeit bei der Errichtung des Clubheims so viele helfende Hände dabei waren.
Im Gespräch mit anderen Besuchern stellte sich dann heraus, dass diese auch schon in Würges bei der Feuerwehr waren oder noch dorthin wollten. Gegenüber dem vielerorts verbreiteten „Kirchturmdenken“ sind die Camberger erkennbar offener und profitieren im Gegenzug auch von Aktivitäten in den Nachbarstadtteilen.
Auf der Rückfahrt in die Kernstadt ging es dann vorbei am Alten Rathaus, welchem schon eine Sanierung zuteil wurde, und unterhalb der Kirche dann auch am Jugendheim, welches dringend einer gründlichen Sanierung bedarf. Mir sind hier noch deutlich die Bilder einer Ortsbesichtigung in diesen Räumlichkeiten vor wenigen Monaten im Gedächtnis. Hier gilt es, gemeinsam mit der katholischen Kirche eine Lösung zu finden.

Übrigens haben sowohl die FFW Würges als auch der SC Dombach eine Homepage:
http://www.feuerwehrwuerges.de/
http://scdombach.de/ .

Neue Mitglieder sind dort stets willkommen.

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