Mut zur Lücke!

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In meinem letzten Beitrag hatte ich schon angekündigt, dass ich mich erneut mit einem schon einmal aufgegriffenen Thema befassen möchte.
Unter „Ladensterben? NEIN DANKE!“ wurden von mir einige mögliche Ansätze aufgelistet, die eventuell eine Innenstadtbelebung fördern.
Was ich dabei unterschlagen habe, ist die Tatsache, dass wir im letzten halben Jahr zwei Neuzugänge im Altstadtbereich zu verzeichnen hatten.
Die Familie Camastro hat unmittelbar neben der Obertorturm-Durchfahrt ihre Gelateria Italiana mit Grappa-Wein-Café eröffnet, am Guttenbergplatz gibt es „derdrechselladen“ von Kunsthandwerker Martin Koch.
Das Eiscafé wird erkennbar gut angenommen und auch Herr Koch hat sich im persönlichen Gespräch nicht über mangelnden Zuspruch für sein Gewerbe beklagt. Beide Gewerbebetriebe scheinen ihre Lücke in der Camberger Altstadt gefunden zu haben. Geholfen hat dabei sicher auch, dass man spürbar mit Begeisterung hinter dem eigenen Warenangebot steht und sich nicht vom vermeintlich allgegenwärtigen Ladensterben hat abschrecken lassen. Hoffen wir, dass sich ein Gegentrend abzeichnet.
Der Fortschritt beim St. Josefshaus am Marktplatz scheint dies ja zu bestätigen. Trotzdem wären natürlich weitere flankierende Maßnahmen kein Schaden…
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