„Montagsspaziergänge“

Eine funktionierende Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass allen Mitgliedern bewusst ist, dass ihre Freiheit ihre Grenzen in der Freiheit anderer findet.
Jedem steht das Recht zu, seine Meinung frei zu äußern und zum Beispiel Stellung gegen Corona-Schutzimpfungen zu beziehen oder einfach pauschal das Bestehen einer Pandemie zu leugnen.
Ebenso haben aber auch alle Andersdenkenden das Recht, vor einer vermeidbaren Ansteckung durch sich mindestens grob fahrlässig (im Grunde genommen wohl sogar eher vorsätzlich) ordnungswidrig verhaltende Mitmenschen geschützt zu werden.
Hierzu stehe ich und lasse mich auch nicht durch Hass-E-Mails einschüchtern, die mich nach meiner Sympathiebekundung mit den Gegendemonstranten zu dem sogenannten Montagsspaziergang vom 17. Januar 2022 erreicht haben.
Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass einige der „Montagsspaziergänger“ ihre Meinung zukünftig in zulässiger (und nicht fremdgefährdender) Weise kundtun und eine Demonstration anmelden und die dafür geltenden Regeln beachten.
Wir wären dann zwar noch immer nicht einer Meinung, aber ich würde Ihnen Respekt zollen, weil sie zu ihrer Meinung stehen.
Einen Kommentar zu dem Personenkreis, der den Davidstern für ihre Zwecke missbraucht, spare ich mir. Hierzu hat der Magistrat der Stadt Bad Camberg schon eindeutig Stellung bezogen (https://www.bad-camberg.de/rathaus-politik/aktuelles/aktuelles-aus-dem-rathaus/missbraeuchliche-verwendung-des-davidsterns-durch-offenkundige-impfgegner-stellungnahme-des-magistrates/).

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