Die Wahrheit zum Mobilfunk in Schwickershausen

In einer WhatsApp-Gruppe aus dem Stadtteil Schwickershausen wurden am 21. Juli 2022 um 20.09 h und um 20.34 h zwei Nachrichten zum Thema Mobilfunkversorgung gepostet, deren Inhalt mich gelinde gesagt etwas erstaunt hat.
Ich habe das zum Anlass genommen, die Verantwortlichen bei der Telekom gleich am darauffolgenden Tag diesbezüglich anzuschreiben und um Richtigstellung zu bitten.
Nachfolgend zunächst meine Anfrage im exakten Wortlaut (ohne Fehlerkorrektur im zitierten Text), mit ebenfalls noch anhängender angefragter Sachstandsmitteilung der Telekom vom 11. März 2022:

Von: „Vogel, Jens-Peter“ <jens-peter.vogel@bad-camberg.de>

Datum: 22.07.22 13:27 (GMT+01:00)

An: „‚hessen.mobilfunk@telekom.de‚“ <hessen.mobilfunk@telekom.de>, „‚michael.zieg@telekom.de‚“ <michael.zieg@telekom.de>

Cc: „Heimann, Saskia“ <saskia.heimann@bad-camberg.de>

Betreff: AW: WG: Mobilfunkstandort Schwickershausen FY7708

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Zieg,

die nachfolgenden Texte wurden in sozialen Netzwerken in Bad Camberg verbreitet:

„Liebe Engagierte im Arbeitskreis, ich habe gute Neuigkeiten! Nach heutiger Rücksprache mit der Deutschen Telekom wird wohl ab August dieses Jahres der Mast In Betrieb genommen. Ich hatte von Stephan Nowak (Ortsvorsteher Dombach) dort Kontaktdaten bekommen, da der Mast in Dombach auf das Betreiben von ihm schon seit einigen Monaten funktioniert. Schade, dass es Dombach schon geschafft hat und wir noch etwas warten müssen, da sich aus dem Rathaus bei der Telekom niemand gemeldet und unterstütz hat (lt. Aussage des Mitarbeiters von der Telekom), aber immerhin geht es jetzt vorwärts und wir werden wohl bei der nächsten Runde im August ans Netz angeschlossen.“

„Das wird jetzt als priorisierte Maßnahme durchgeführt (wie in Dombach auch), weil nachgehakt wurde. Der Mitarbeiter ließ auch durchblicken, dass man nicht immer optimal unterstützt wurde von Seiten der Stadt (gab das wohl Probleme mit der Stromversorgung). Sei es wie es sei. Es kommt – das ist wichtig“

Mich erstaunt dabei die angebliche Aussage Ihres Mitarbeiters oder Ihrer Mitarbeiter, dass sich aus dem Rathaus niemand gemeldet und unterstützt habe. Mir ist sehr gut erinnerlich, dass seitens der Stadt sehr wohl zum Beispiel bei der Standortsuche aktiv unterstützt wurde. Sollte es im weiteren Verlauf Probleme gegeben haben, verstehe ich nicht, warum von Ihnen nicht der naheliegende Weg einer Kontaktaufnahme mit dem Bürgermeister gewählt wurde.
Auf Unverständnis stößt bei mir auch, dass Nachfragen meines (ehemaligen) Mitarbeiters Michael Kromer immer vertröstet wurden, ein Anruf eines Außenstehenden aber dann nach obigem Zitat angeblich zu einer Priorisierung geführt hat.
Ich würde mich freuen, wenn Sie den Sachverhalt aufklären und richtigstellen würden. Bevorzugt in schriftlicher Form, die auch zur Weitergabe an die eingangs erwähnten Netzwerke geeignet ist.
Vielen Dank!

Freundliche Grüße

Jens-Peter Vogel

Bürgermeister

Von: michael.zieg@telekom.de <michael.zieg@telekom.de>
Gesendet: Freitag, 11. März 2022 07:59
An: Kromer, Michael <michael.kromer@bad-camberg.de>
Cc: P.Onnasch@dfmg.de
Betreff: Mobilfunkstandort Schwickershausen FY7708

Sehr geehrter Herr Kromer,

wie Sie richtig feststellen, wurde der Mast an sich uns von der Deutschen Funkturm hochbaulich übergeben. Nötig sind Anbindung an Glasfaser, Lieferung der eigentlichen Technik und Integration in das bestehende Netz. Ich rechne gegen Ende des Jahres mit einer Inbetriebnahme. Sie können gerne unter der Kennung FY7708 immer mal wieder bei mir zum Stand der Dinge nachfragen.

Viele Grüße

Michael Zieg

DEUTSCHE TELEKOM TECHNIK GMBH

Herr Zieg hat hierauf spontan geantwortet:

Von: michael.zieg@telekom.de

Datum: 22.07.22 15:21 (GMT+01:00)

An: „Vogel, Jens-Peter“ <jens-peter.vogel@bad-camberg.de>

Betreff: Mobilfunkstandort Schwickershausen FY7708

Sehr geehrter Herr Vogel,

vielen Dank für die Weiterleitung eines Ausschnitts aus sozialen Netzwerken bezüglich der Mobilfunkversorgung in Schwickershausen. Ihr Erstaunen kann ich gut verstehen und nachvollziehen.

Am gestrigen Tag rief mich Herr Frederik Angermaier an, der meine Telefonnummer von Herrn Nowak aus Dombach erhalten hatte. Er teilte mir mit, dass er im Ortsbeirat Schwickershausen engagiert sei und man dort auf baldige Einschaltung des Mobilfunkmasten hoffe, da auch in Schwickershausen ukrainische Flüchtlinge untergebracht seien. Ich habe Herrn Angermaier zugesagt, intern zu prüfen, wann der Mast eingeschaltet werden kann. Meine Antwort auf seine Mail finden Sie anbei. Wie Sie der Mail weiter entnehmen können, habe ich auch nicht zugesagt, dass der Mast Ende August in Betrieb genommen wird, sondern vielmehr versichert, dass wir versuchen dies zu tun. Herrn Angermaier hatte ich zuvor telefonisch mitgeteilt, dass die Einschaltung von Mobilfunkmasten nicht einzeln geschieht, sondern im Rahmen sogenannter Netzdefinitionen, während deren bestehende Anlagen an die neue Netzsituation angepasst werden, wenn neue Anlagen in Betrieb genommen werden. Ich habe in der Tat angemerkt, dass zu der Maßnahme seit Wochen kein Mitarbeiter der Verwaltung bei mir zum Stand der Dinge nachgehakt hat. Der letzte Kontakt in der Sache erfolgte zu Herrn Kromer am 11. März 2022. Seitdem fand keine Kontaktaufnahme von Seiten Ihrer Verwaltung statt. Diese Anmerkung meinerseits war aber nicht negativ konnotiert. Mangelnde Unterstützung habe ich gegenüber Herrn Angermaier nicht beklagt. Vielmehr habe ich darauf hingewiesen, dass die Stromanbindung die Umsetzung der Maßnahme verzögert hat. Herr Angermaier hat dann angemerkt, wie er sich eine Unterstützung bei dieser Thematik von Seiten der Stadt gewünscht hätte. Ich habe dies nicht weiter kommentiert, da diese Gewerke ja durch unseren Auftragnehmer, die „Deutsche Funkturm GmbH“ ausgeführt wurden und mir entsprechende Ortskenntnis fehlt.

Ich habe beiläufig erwähnt, dass vor rund 15 Jahren in Bad Camberg eine politische Diskussion über vermutete gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder geführt wurde, was den Ausbau in den vergangenen Jahren sicher verzögerte. Dem schaffen wir ja gerade durch unsere Maßnahmen in Dombach und Schwickershausen Abhilfe.

Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass grundsätzlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung meine Ansprechpartner sind. Wenn Sie mir den Nachfolger von Herrn Kromer benennen, werden selbstverständlich alle notwendigen Informationen durch mich zur Verfügung gestellt. Da hier offensichtlich auch kommunalpolitische Differenzen in den sozialen Netzwerken mitschwingen, erfolgt eine weitere Kommunikation zu der  genannten Maßnahme in Schwickershausen nicht mehr in Richtung Ortsbeirat, sondern ausschließlich in Richtung von Ihnen benannter Mitarbeiter oder Ihnen selbst, wenn Sie dies so wünschen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Michael Zieg

Das war jetzt ein langer Textabschnitt, aber zur Unterscheidung von Wahrheit und Lüge (neudeutsch: Kennzeichnung von Fake-News) erscheint mir die vollumfängliche Wiedergabe wichtig.

Die Stadtverwaltung wird weiterhin durch die seit wenigen Wochen dafür zuständige Mitarbeiterin Frau Heimann dem Angebot von Herrn Zieg aus der E-Mail vom März 2022 folgen und „immer wieder mal zum Stand der Dinge anfragen“. Ein etwa vierteljährliches Nachfragen scheint da durchaus angemessen. Kürzere Intervalle dürften eher als nervig empfunden werden, da die ausstehenden Abläufe naturgemäß einige Zeit erfordern und penetrantes Nachfragen kaum zu einer Beschleunigung führt.

Fazit:
-Mangelnde Unterstützung der Stadt wurde in keiner Form vorgeworfen
-Priorisierung und Zusage der Inbetriebnahme im August 2022 gibt es nicht
-Herrn Zieg gegenüber hat sich Herr Frederik Angermaier als Ortsbeiratsmitglied ausgewiesen, offenkundig um sich eine besondere Legitimation zu verschaffen, die er tatsächlich aber nicht hat
.

Über die Absicht, die Herr Angermaier mit seinen Beiträgen verfolgt, lasse ich mich nicht weiter aus.

Dies mögen die Leserinnen und Leser dieses Blogs selbst beurteilen.
Danken möchte ich allen, die sich den langen Text geduldig durchgelesen haben.


Direkte Nachfragen bei Herrn Zieg sind ausdrücklich möglich, da ich ihn gebeten habe, hier keine Einschränkungen vorzunehmen.
Es ist also nicht nötig, falsche Berechtigungen anzugeben, um umfassend informiert zu werden.

Irrwegnavigation mit Google Maps

Bereits vor der Sperrung der Bahnbrücke im Verlauf der Bahnhofstraße hatte Google Maps seinen Nutzer*Innen eine Alternative über nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegebene Wirtschaftswege empfohlen.
Vermutlich wurden hierbei Bewegungsdaten von Verkehrsteilnehmern zugrundegelegt, die die entsprechenden Fahrverbote missachten.
Über die sogenannte Feedback-Funktion kann man Google Maps Fehler mitteilen und darauf hoffen, dass es zu einer Korrektur kommt.
Am 23. Juni 2022 habe ich dies getan und am 16. Juli 2022 dann endlich per E-Mail Nachricht erhalten, dass meine Mitteilung berücksichtigt wurde.
Nachfolgend der Screenshot der Nachricht:


Bei rund drei Wochen Bearbeitungszeit lohnt sich eine Mitteilung an Google Maps tatsächlich wohl nur bei Langzeit-Baustellen…

Schnelles Internet dank Glasfaserausbau zukünftig jetzt in allen Stadtteilen

Während in Erbach, Oberselters und Würges der Glasfaserausbau schon länger beschlossene (und umgesetzte) Sache ist, mussten die Bewohnerinnen und Bewohner in Dombach, Schwickershausen und der Kernstadt in den letzten Wochen noch bangen auf den Ausgang der Nachfragebündelung der Deutschen GigaNetz als Kooperationspartner der Stadt Bad Camberg.
Der Zeitraum der Nachfragebündelung wurde wiederholt verlängert, weil die für den eigenwirtschaftlichen Ausbau notwendige Quote zunächst noch nicht erreicht war. Die Verlängerungen haben aber auch schon den Ausbauwillen erkennen lassen.
Jetzt steht es nun seit einigen Tagen fest, dass ein Ausbau erfolgt. Die Vertragskunden von Deutscher GigaNetz wurden bereits persönlich informiert, die Pressemitteilung wird folgen.
Vielen Dank an alle Bad Camberger*Innen, die mit ihrem Vertragsabschluss dazu beigetragen haben, dass die erforderliche Quote erreicht wurde und unsere Stadt nun einen zukunftssicheren Glasfaserausbau für schnelles Internet in allen Stadtteilen erhält.


Aktuelle Infos zu Angeboten und Ausbau gibt es bei der Deutschen GigaNetz

Impressionen vom 3. Bad Camberger Berufsinfotag

Nach zwei Jahren Zwangspause hat am 5. Juli 2022 wieder der Berufsinfotag im Kurhaus Bad Camberg stattgefunden.
Initiiert in 2018 in Kooperation mit Taunusschule, Freiherr-von-Schütz-Schule, Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft und der Agentur für Arbeit bietet der Berufsinfotag den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten und auch einen ersten Kontakt zu möglichen Ausbildungsbetrieben herzustellen.
Gleichzeitig haben die Betriebe Gelegenheit, für ihre Branche zu werben und Auszubildende zu gewinnen. Alljährlich nehmen rund 200 Schüler an dieser Veranstaltung teil.

Fakten zur Bahnhofstraße/-brücke

Die Bahnhofstraße (L 3031) erfährt aktuell eine Sanierung in drei Bauabschnitten. Mit dem zweiten Bauabschnitt beginnt auch die Sperrung der Brücke, deren Sanierung voraussichtlich bis zum Jahresende dauern wird.
Da es sich um eine Landesstraße handelt, liegt die Hoheit für die Durchführung und auch die verkehrsregelnden Maßnahmen nicht bei der Stadt Bad Camberg sondern bei HessenMobil. Hierzu gab es im Vorfeld verschiedene Abstimmungstermine unter anderem mit Polizei, ÖPNV-Vertretern, Stadtbauamt, Verkehrsbehörde. Allen Beteiligten sind die starken Beeinträchtigungen bewusst, viele Varianten wurden erörtert und schließlich die jetzigen Umleitungsstrecken ausgewählt.
Natürlich erscheint es bei einfacher Betrachtung naheliegend, den Verkehr über Wirtschaftswege (Verlängerung Emsstraße) zu leiten und die für Begegnungsverkehr mangelnde Fahrbahnbreite dann gegebenenfalls durch eine Baustellenampelanlage und einspurigen Verkehr zu kompensieren.
Tatsächlich ist es aber so, dass bei Freigabe dieser Wege die Verkehrssicherungspflicht und damit die Haftung für Schäden, die sich aus der eigentlich nicht vorgesehenen Nutzung ergeben, bei der Stadt liegt.
Dies ist aber nur eine Komponente, für die man vielleicht für einen kurzen Zeitraum und wenig zu erwartenden Verkehr bewusst auf Risiko gehen könnte.
Wir reden hier aber von rund einem halben Jahr Dauer und sehr hohem Verkehrsaufkommen. Für diesen Zeitraum wäre von starkem Rückstau an den Baustellenampeln und langen Räumungsphasen der Wegstrecke auszugehen.
Für Einsatzfahrzeuge, wie z. B. Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge, hätte dies enorme Verzögerungen zur Folge, wenn ein Einsatz im Gewerbegebiet oder auf der BAB 3 ansteht. Die Beeinträchtigungen für die Landwirtschaft, die die eigentlich Nutzungsberechtigten darstellt, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.
Mit den Landwirten habe ich kürzlich nach einer Lösung für die Erntezeit gesucht, welche möglichst wenig Einschränkungen für die Anlieger zur Folge hat. Heutige Maschinen beanspruchen einen großen Teil der vorhandenen Fahrbahnbreite, so dass in Teilen der Eichendorff-, Grillparzer- und Hölderlinstraße zusätzliche Haltverbote während der Erntezeit angeordnet werden mussten.
Die vor der Bahnbrücke angebrachten Poller waren so gestaltet, dass Einsatzfahrzeuge und landwirtschaftliche Fahrzeuge sie passieren konnten.
Diejenigen, die diese jüngst erst entfernt und in der Folge zerstört haben, um einige Minuten Fahrzeit abzukürzen, haben sich zwar nur wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung zu verantworten, sollten sich aber auch bewusst sein, dass unter Umständen auch Opfer nicht rechtzeitig ankommender Rettungsfahrzeuge auf ihrem Gewissen lasten.
Seitens der Stadtverwaltung wird mit einem Mix von baulichen Maßnahmen (=Poller) und Kontrollen im Rahmen der personellen Kapazitäten versucht, diesen Bereich für die vorgenannten Nutzungen frei zu halten.


Doppelte Arbeit, erst Wasserleitungs- jetzt Fahrbahnsanierung?

Warum werden die Verlegung von Wasserleitungen (Stadtwerke Bad Camberg) und Straßenbauarbeiten (HessenMobil) nicht gemeinsam ausgeführt?

Die Bürger könnten den Eindruck gewinnen, hier wird Geld zum Fenster hinausgeworfen. Erst reißen die Stadtwerke die Straße auf, verlegen eine neue Wasserleitung und nur wenige Tage und Wochen später wird die gesamte Straße erneut aufgerissen.
Bereits in der Planungsphase der Straße wurden die Stadt bzw. die Stadtwerke über die Arbeiten informiert und ein Planungsgespräch geführt. Bei diesem Planungsgespräch mit HessenMobil zeigte sich, dass die Straßenbauarbeiten nur den Asphaltaufbau betrafen. Diese Asphaltarbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Man rechnete mit einer Bauzeit von 6-8 Wochen.
Die Stadtwerke hatten im Bereich der Bahnhofstraße bereits vor einigen Jahren die Kanalleitungen mittels Inliner saniert. Die Wasserhauptleitungen waren bereits als erneuerungsbedürftig eingestuft. In den letzten fünf Jahren war es in der Bahnhofstraße zu 7 Rohrbrüchen gekommen. Die zu erneuernde Wasserhauptleitung hat insgesamt eine Länge von 750 m. Zusätzlich sind 7 Seitenstraßen einzubinden und 37 Hausanschlüsse an die neue Wasserleitung anzuschließen. Die Verlegung einer Wasserleitung kann unter halbseitiger Straßensperrung erfolgen. Die Bauzeit für die Wasserleitungsarbeiten wurde auf 7 Monate geschätzt.
Die Verlegung einer Wasserleitung bedarf anderer Fachkräfte als die Asphaltarbeiten, sodass die beiden Arbeiten in den Unternehmen durch unterschiedliche Kolonnen ausgeführt werden. Die lange Bauzeit bei den Wasserleitungsarbeiten und die erforderliche Vollsperrung für die Straßenbau-arbeiten waren nicht kompatibel. Die Einschränkungen für Anlieger und Geschäftsleute durch die Vollsperrung über mehrere Monate waren nicht akzeptabel. Zusätzlich hätten die Stadtwerke Bad Camberg bei den gemeinsamen Arbeiten sich an den Kosten für die überörtlichen Umleitungen während der Vollsperrung beteiligen müssen.
Unter diesen Randbedingungen wurde von allen Beteiligten eine getrennte Abwicklung als zielführend angesehen.
Das vermeintlich sinnlose Asphaltieren des Leitungsgrabens ist zudem auch als Schutz für die betroffenen Anlieger in der Bahnhofstraße zu sehen. Die Lärmbelastungen durch nur geschotterte Leitungsgräben – vor allen Dingen in den Nachtstunden und bei der vorliegenden Verkehrsbelastung in der Bahnhofstraße – ist für die Anlieger unzumutbar.
Der nun ausgebaute Asphalt ist kein Bauschutt, sondern wird nach Kreislaufwirtschaftsgesetz im Straßenbau wieder eingesetzt.

Glasfaserausbau geht (hoffentlich) weiter

In den Stadtteilen Erbach, Oberselters und Würges ist der Glasfaserausbau für schnelles Internet schon sicher.
Für die Kernstadt, Dombach und Schwickershausen konnte mit der Deutschen GigaNetz ein Anbieter gefunden werden, der den Ausbau eigenwirtschaftlich vornimmt, wenn sich 40 % der Haushalte für einen Anschluss entscheiden.
Die sogenannte Nachfragebündelung wurde bis zum 27. Juni 2022 verlängert, bei einem Vertragsabschluss (Mindestlaufzeit zwei Jahre) während dieser Zeit ist der Hausanschluss kostenfrei enthalten.
Wenn die Aktion positiv verläuft, hätten wir alle Stadtteile zukunftssicher mit schnellem Internet versorgt, ohne dass dafür ein Cent an Steuergeldern aufgewendet werden muss.

Auf der oben verlinkten Homepage des Anbieters finden Sie Kontaktinformationen, um sich individuell beraten zu lassen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die neue Technik zu informieren!

Bad Camberg ist praktisch auf der Zielgeraden und Sie können dazu beitragen, dass wir den Anschluss an die digitale Welt nicht verlieren oder später teuer dafür bezahlen müssen.

Stubenarrest…

Die ersten Tage in Isolation nach positivem Corona-Test liegen hinter mir.

Anfangs ganz ungewohnt, praktisch eingesperrt zu sein und selbst in der Familie jeden überflüssigen Kontakt zu meiden.

Aber das Gefühl, hinter Gittern verweilen zu müssen, schwindet langsam und ein neuer Ausblick tut sich auf:

Die Abendstimmung vermittelt Wärme und auch die Erkenntnis, dass es einem trotz Corona doch sehr gut geht.

Dank Dreifach-Impfung ähneln die Symptome nur noch einer stärkeren Erkältung, nach wenigen Tagen lassen sie schon spürbar nach.
Ganz subjektiv bestätigt das meine Entscheidung für ein sofortiges Impfen als richtig.
Sicher gibt es dazu unterschiedliche Einstellungen, aber ein Todesfall in der Verwandtschaft ziemlich zu Beginn der Pandemie und vor Entwicklung eines Impfstoffes hat mich hier geprägt.

In den meisten Fällen ist Corona bei Ausnutzung der medizinischen Möglichkeiten keine tödliche Bedrohung mehr.

Anders sieht es da gegenwärtig in der Ukraine aus. Zahlreiche Menschen sind schon Opfer der Kriegshandlungen geworden. Vermutlich folgen noch zahllose weitere Unschuldige.

Wie klein sind dagegen auf einmal die Probleme und Einschränkungen, die manche in unserem Land anprangern?

„Montagsspaziergänge“

Eine funktionierende Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass allen Mitgliedern bewusst ist, dass ihre Freiheit ihre Grenzen in der Freiheit anderer findet.
Jedem steht das Recht zu, seine Meinung frei zu äußern und zum Beispiel Stellung gegen Corona-Schutzimpfungen zu beziehen oder einfach pauschal das Bestehen einer Pandemie zu leugnen.
Ebenso haben aber auch alle Andersdenkenden das Recht, vor einer vermeidbaren Ansteckung durch sich mindestens grob fahrlässig (im Grunde genommen wohl sogar eher vorsätzlich) ordnungswidrig verhaltende Mitmenschen geschützt zu werden.
Hierzu stehe ich und lasse mich auch nicht durch Hass-E-Mails einschüchtern, die mich nach meiner Sympathiebekundung mit den Gegendemonstranten zu dem sogenannten Montagsspaziergang vom 17. Januar 2022 erreicht haben.
Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass einige der „Montagsspaziergänger“ ihre Meinung zukünftig in zulässiger (und nicht fremdgefährdender) Weise kundtun und eine Demonstration anmelden und die dafür geltenden Regeln beachten.
Wir wären dann zwar noch immer nicht einer Meinung, aber ich würde Ihnen Respekt zollen, weil sie zu ihrer Meinung stehen.
Einen Kommentar zu dem Personenkreis, der den Davidstern für ihre Zwecke missbraucht, spare ich mir. Hierzu hat der Magistrat der Stadt Bad Camberg schon eindeutig Stellung bezogen (https://www.bad-camberg.de/rathaus-politik/aktuelles/aktuelles-aus-dem-rathaus/missbraeuchliche-verwendung-des-davidsterns-durch-offenkundige-impfgegner-stellungnahme-des-magistrates/).

Regionalmarketing – Gemeinsam sind wir stark

Für einen Abstecher zur Homepage des Regionalmarketings bitte Bild anklicken.

Das Regionalmarketing Goldener Grund wird im Rahmen des LEADER-Programmes von der Europäischen Union und dem Land Hessen gefördert. Ziel der Leader-Förderung ist die Stärkung des ländlichen Raumes in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.
Die Stadt Bad Camberg sowie die Nachbarkommunen Brechen, Selters (Taunus) und Hünfelden möchten ihre jeweiligen Stärken bündeln und die Region Goldener Grund als Marken- und Gütezeichen etablieren.
Dank der Förderung konnte hierfür mit der Agentur Peteratzinger-Publishing professionelle Hilfe beauftragt werden.
Anders als Taunus oder Westerwald ist der Goldene Grund bisher nur im näheren Umkreis bekannt. Dies soll sich ändern.
Nach nun rund anderthalb Jahren mit diversen Arbeitsgruppentreffen, Online-Umfragen und Workshops befindet sich die Markenentwicklung auf der Zielgeraden. Die Pandemie hat die Arbeit dabei nicht unbedingt erleichtert.
Am vergangenen Freitag hat nun die Steuerungsgruppe ein Logo für das Regionalmarketing ausgewählt und auch schon Präferenzen für einzelne Projekte entwickelt.
Solange das Logo noch nicht geschützt ist, möchten wir von einer Veröffentlichung vorerst absehen. Verraten kann man aber schon, dass das Motiv beim Betrachten Gedanken hervorruft, die viele mit unserer Heimat und den Menschen hier verbinden:
Herzlichkeit, Empathie, Natur, Hügel, Wasser und sicher noch vieles mehr. Persönlich meine ich sogar ein Kneippbecken darin zu entdecken.
Solange jede unserer Kommunen nur für sich allein agiert, werden wir nie das Potenzial haben, um mit größeren Mitbewerbern zu konkurrieren.
Die Marke Goldener Grund soll ein Gütezeichen und ein Leistungsversprechen darstellen.
Ich bin gespannt, wann das erste Teilprojekt präsentiert werden kann.