Neues von Brita

Der nachfolgende Textauszug stammt aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Firma Brita:

BRITA startet größtes Investitionsprojekt seiner Unternehmensgeschichte: Infrastruktur des Hauptsitzes wird stark erweitert

Taunusstein, 30. Januar 2018. BRITA, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Trinkwasseroptimierung und –individualisierung, wird die Infrastruktur seines Hauptsitzes ausbauen. Das jetzt offiziell gestartete Ausbauprojekt mit einem Investitionsvolumen von mindestens 45 Millionen Euro betrachtet gesamthaft die Bereiche Produktion, Logistik und Verwaltung.

„Dieses Vorhaben hat für uns gleich in mehrfacher Hinsicht große Bedeutung“, führt Markus Hankammer als Chief Executive Officer der BRITA Gruppe aus. „Mit dem Ausbau tragen wir unserem kontinuierlichen Wachstum über neue Produkte und Technologien und internationale Märkte Rechnung. Neben der notwendigen Anpassung an die heute absehbaren Bedarfe für die Zukunft geht es schließlich auch darum, unseren hessischen Standort nachhaltig zukunftssicher zu machen, indem wir möglichst vorausschauend handeln. Die Baumaßnahmen sind außerdem sehr umfangreich und müssen so geplant und durchgeführt werden, dass wir auf keinen Fall unseren stabilen und erfolgreichen Betrieb beeinträchtigen.“

Für die Verwaltung wird der Hauptsitz in Taunusstein-Neuhof nach Süden so erweitert werden, dass Raum für 400 zusätzliche Arbeitsplätze entsteht. Dadurch sollen auch die derzeit vorübergehend im Zircon Tower in Wiesbaden tätigen Mitarbeiter in 2020 wieder auf den BRITA Campus zurückkehren können.

BRITAs Produktionsstätte wird von Taunusstein nach Bad Camberg verlagert werden. Dort wird mit sehr guter Anbindung an die A3 auf den gesamten zur Verfügung stehenden 38.000 m² eine hochmoderne Fertigung mit den hierzu erforderlichen Büros und rund 100 Arbeitsplätzen entstehen. „Nur so können sowohl das geplante Wachstum des bestehenden BRITA-Portfolios, als auch die rasch zu erwartenden Volumina neuer, aktuell in der Entwicklung befindlicher Produkte überhaupt bewältigt werden. Wir wollen und müssen aus der Fläche in Bad Camberg angesichts unseres sich rasant entwickelnden Platzbedarfs den größtmöglichen Nutzen ziehen und Zukunftssicherung für unser Herzstück, unsere Produktion, unter allen Umständen gewährleisten“, erläutert BRITAs Chief Technical Officer Dr. Hilmar Walde.

Der Bau eines Logistikzentrums wird in Bad Camberg aus betrieblichen Gründen folglich im Moment nicht umgesetzt werden, derzeit werden alternative Logistik-Konzepte erarbeitet.

Bad Camberg – Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es wird Sie vielleicht überraschen, dass ich Sie in Form eines offenen Briefes anspreche. Mir ist es ein Anliegen, Ihnen eine Sache näher zu bringen, die in einer herkömmlichen Pressemitteilung vermutlich nicht die Beachtung erfährt, die sie meines Erachtens verdient.
Unsere Stadt nimmt seit Anbeginn an der hessischen Innenstadtoffensive „Ab in die Mitte“ teil und gehört regelmäßig zu den prämierten Städten.
Nun möchten wir uns nicht auf dem bisherigen Erfolg ausruhen, sondern eine Mischung aus Bewährtem und Neuem bieten.
Das diesjährige Thema der hessischen Innenstadtoffensive
„Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima“

bietet sich an, Sie alle mit einzubeziehen.
Sie alle meint nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Kernstadt, sondern auch von Dombach, Erbach, Oberselters, Schwickershausen und Würges.
Ich möchte damit auch auf die vereinzelt geäußerte Kritik reagieren, dass die Veranstaltungen nur an die Bewohner der Kernstadt gerichtet seien.
Auftakt soll dementsprechend ein Bilderwettbewerb (Fotografie, Bild, Zeichnung) sein, in dem Sie uns Ihren Lieblingsort, gerne auch mit Ihnen im Bild, präsentieren. Natürlich sind auch kurze Videobotschaften zu diesem Thema herzlich willkommen.
Nach dem Motto „Zeigst du mir deinen Lieblingsort, zeig ich dir meinen“ soll es zu einem Austausch kommen, der auch andere neugierig macht, bisher Unbekanntes in
allen unseren sechs Stadtteilen zu entdecken. Selbstverständlich ist der Wettbewerb nicht allein auf öffentliche Plätze beschränkt, auch private und nur Ihnen selbst zugängliche Lieblingsorte dürfen gerne präsentiert werden.
Schauen Sie in Ihre Fotoarchive, zücken Sie die Kameras oder den Zeichenblock. Wir freuen uns auf möglichst viele und kreative Bilder von bekannten, weniger bekannten und unbekannten Wohlfühlorten. Gerne dürfen diese auch mit einem kleinen Kommentar oder einer zugehörigen Anekdote ergänzt werden.
Auch wenn es bei einem Bilderwettbewerb eigentlich schon selbstverständlich ist, möchten wir darauf hinweisen, dass Sie uns mit der Übersendung der Bilder auch die Rechte daran (z. B. für die Veröffentlichung in Internet oder Presse) übertragen.
Eine Jury wird die Favoriten unter den Bildern auswerten und für die besten zehn werden kleine Preise ausgelobt.
Bild- und Videomaterial können Sie bei der Kurverwaltung/Touristinfo abgeben oder auch einfach per E-Mail an abindiemitte@bad-camberg.de senden.
Die Bad Camberger Auftaktveranstaltung findet am 2. Juni 2018 in und um den Amthof statt. Zur Teilnahme am Wettbewerb bitten wir daher um Ihren Bild-/Videobeitrag bis spätestens 18. Mai 2018. Eine Auswahl vorher eingegangener Bilder werden wir bis dahin schon veröffentlichen, um weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren. Über die Termine und weiteren Inhalte werden Sie durch Presse und Internet informiert.
Als kleinen Ansporn möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass Bad Camberg am 17. April 2018 erstmals auch Gastgeber für die Preisverleihung der hessischen Innenstadtoffensive sein wird.
Mit Ihrer Hilfe sind wir auch 2018 wieder unter den Preisträgern.

Unser Organisationsteam arbeitet darauf hin und mit Ihrer Mitwirkung und Teilnahme werden auch die geplanten Veranstaltungen für uns alle sicherlich ein Gewinn sein.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr
Jens-Peter Vogel

Jetzt geht es los: Wochenmarkt auf dem Marktplatz

Vor einem Jahr war es noch Wunschdenken, jetzt wird es Realität:

Am Donnerstag, 7. September 2017, startet ab 14.00 Uhr der Wochenmarkt auf dem Marktplatz. In der Sommersaison wird dieser bis etwa 19.00 Uhr andauern, im Winterhalbjahr werden sich die Zeiten Richtung Vormittag verschieben. Entsprechende Infos werden der Lokalpresse rechtzeitig zu entnehmen sein.
Anders als bei einem Markt am Vormittag, der vielleicht wegen der Zubereitung des Mittagessens Zeitdruck aufbaut, soll der Nachmittagsmarkt animieren, nach dem Marktbesuch noch einen Stadtbummel zu machen oder die gastronomischen Angebote zu nutzen.
Einkaufen mit Genuß statt Hetze durch die Supermärkte.

Bei der Auswahl der Marktstände wurde bewusst darauf geachtet, dass diese das vorhandene Warenangebot in der Altstadt ergänzen, aber möglichst nicht in Konkurrenz treten.
Eine kleine unsortierte Auswahl der Waren, mit denen der Wochenmarkt starten wird:
Wein, Sekt, Secco,Eier, Nudeln, Honig, Saisonware (z.B. Federweißer, Glühwein), Frischfisch, Räucherfisch, Fischsalate, Fischmarinaden, Fischbrötchen, Meeresdelikatessen je nach Saison, südländische Spezialitäten (z.B. Oliven, Schfskäse, versch. Garnelen, etc.),
Spezialitäten aus den Regionen Westerwald, Norddeutschland, Österreich und Italien (Käse von Kuh, Büffel, Schaf und Ziege, Schinken aus Freilaufhaltung, Salami, frische Butter, frische handgemachte Pasta, Trüffelprodukte, Essige, Öle, Senf, eigenes Olivenöl, handgeschöpftes Meersalz, Gewürzmischungen, Käsespezialitäten und Milchprodukte, Honig, Imkereiprodukte und natürlich Obst und Gemüse.

Die Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, auch wird es saisonale Veränderungen geben.
Ganz so groß wie in Lüneburg wird unser Wochenmarkt (vorerst? 🙂 ) nicht…

Ein kurzer Zwischenbericht…

Das Thema Wochenmarkt hatte ich bereits in einem früheren Beitrag als wichtige Komponente zur Innenstadtbelebung angeführt.
Mittlerweile läuft seit einigen Wochen die Marktbeschicker-Akquise.
Das beigefügte Anschreiben wird an Marktbeschicker im weiteren Umkreis verteilt bzw. verschickt und nach hoffentlich zahlreichen positiven Rückläufen von Interessierten wird es dann an die Auswahl gehen.

Zwei Kriterien sind dabei besonders im Fokus:
-Vermeidung von Konkurrenzsituationen zum bestehenden Einzelhandel
-Verfügbarkeit von möglichst vielen Ständen an einem Wochentag.

Die Attraktivität eines Wochenmarktes für den Besucher hängt nicht nur von der Qualität der Waren ab, sondern auch von der Vielzahl des Angebotes.
Meine Wunschvorstellung ist ein Wochenmarkt mit mindestens zehn Marktbeschickern. Im Bereich Marktplatz und Amthof-Innenhof finden sich ausreichend Aufstellflächen und auch die eventuell benötigte Stromversorgung stellt dort kein Problem dar.

Nahverkehrsanbindung Dombach, Oberselters und Schwickershausen

Im Wahlkampf habe ich meine Vorstellung einer möglichen Nahverkehrsanbindung der drei kleinsten Stadtteile bereits vorgestellt.
Jetzt folgt über die SPD-Fraktion der Antrag an die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat mit der Erarbeitung von Möglichkeiten der Umsetzung zu beauftragen.
In der Ausgabe der Nassauischen Neuen Presse vom 7. Dezember 2016 befasst sich auch ein Artikel mit dem Antrag.

Nachfolgend der Wortlaut des Antrages: 

„Der Magistrat wird beauftragt, Möglichkeiten der Umsetzung einer bedarfsgerechten Nahverkehrsanbindung der Stadtteile Dombach, Oberselters und Schwickershausen zu erarbeiten.
Beispielhaft sei hier auf das in der nachstehenden Begründung grob skizzierte Modell verwiesen. Etwaige Möglichkeiten sollten mit belastbarem Zahlenmaterial (Kosten, Fahrzeuggröße, mögliche Fahrzeugmodelle) untermauert werden, auch ist bei Einsatz von Ehrenamtlichen die versicherungstechnische Seite abzuklären.

Begründung und Erläuterung:
In den kleineren Stadtteilen Dombach, Oberselters und Schwickershausen müssen die Einwohner viele Besorgungen des Alltags (Einkauf, Arztbesuch, etc.) über die Stadtteilgrenzen hinaus erledigen, da vor Ort keine oder nicht ausreichende Angebote bestehen.

Während dies für jüngere und noch (mit eigenem KFZ) mobile Menschen kaum ein Problem darstellt, ist dies für viele ältere Bewohner der drei kleinsten Stadtteile eine große Hürde, weil eine angemessene Anbindung an die Kernstadt faktisch nicht vorhanden ist. Soweit überhaupt noch ein Linienbusverkehr vorhanden ist, wird dieser dem Bedarf nicht gerecht, weil damit aus einem  Arztbesuch faktisch ein Tagesausflug wird.

Uns ist bewusst, dass entsprechende Vorstöße in Richtung einer Einbindung in den Stadtbusbetrieb in der Vergangenheit immer dem Vorwurf einer geringen Auslastung und damit großer Unwirtschaftlichkeit ausgesetzt waren. Hinzu kommt dabei die große Herausforderung, eine solchermaßen erweiterte Stadtbuslinie in die Taktung der Anschlussverbindungen am Camberger Bahnhof einzubinden.

Naheliegend wäre eine mehr individuelle Variante ähnlich eines Anruf-Sammel-Taxis (üblicherweise Fahrzeuge mit max. 8 Fahrgastplätzen). Soweit dieser zu einem ähnlichen Tarif wie der Stadtbusverkehr angeboten werden können soll, ist zwangsläufig von einem nicht unerheblichen Zuschussbedarf seitens der Stadt auszugehen. Reduziert werden kann dies nur bei Ausnutzung maximaler Fördermöglichkeiten Dritter.

Für uns vorstellbar ist eine kombinierte Lösung, die sich mit verschiedenen Komponenten befasst:

  • Finanzierung eines Fahrzeuges (Achtsitzer, weil ohne Personenbeförderungsschein von PKW-Führerscheininhabern fahrbar) durch Sozialsponsoring mittels Werbeflächenvermarktung und/oder Landesförderung Elektromobilität (https://www.strom-bewegt.de/).
  • Reduzierung der Personalkosten durch Einsatz von ehrenamtlich Tätigen als Fahrer/innen. Denkbar wäre ein Modell eines Generationenvertrages, der den jetzt Tätigen die Aussicht eröffnet, später den Service selbst in Anspruch nehmen zu können, wenn die eigene Fahrtauglichkeit nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht.
    Dieses Modell verspricht unseres Erachtens eine hohe Flexibilität, da individuelle Fahrstreckenwünsche und ggf. auch Verweildauer, z. B. auf Supermarktplatz, nicht per se durch strikten Linienverkehr ausgeschlossen, sondern durchaus in vertretbarem Rahmen aushandelbar erscheinen. Ein Elektro-Kleinbus hätte zudem in unserer Region Vorreitercharakter. Hinzu kommt, dass die Förderung über der von Zuschüssen zur Stärkung des „konventionellen“ Öffentlichen Personennahverkehrs liegen dürfte.

    Die starke Ortsgemeinschaft gerade in den kleinen Stadtteilen lässt uns hoffen, dass die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement als Fahrer/in bei vielen Bewohnern gegeben ist. Mit der Beschränkung auf sogenannte Achtsitzer-Fahrzeuge stünden grundsätzliche alle Inhaber einer PKW-Fahrerlaubnis für einen Einsatz zur Verfügung. Zudem verspricht dies einen hohen Auslastungsgrad der Fahrgastplätze.

    Einem höheren Bedarf könnte immer noch mit zusätzlichen Fahrterminen begegnet werden. Auch wenn in der Anfangsphase sicher nicht täglich ein derartiger Fahrservice zur Verfügung gestellt werden kann, sehen wir hier für die Zukunft Entwicklungspotenzial. Soweit das Fahrzeug nicht genutzt wird, könnte es ggf. auch für andere städtische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.“

Kinderflohmarkt im Bürgerhaus am 27. November 2016

heinkel-weihnachten
In knapp drei Wochen ist es wieder soweit. Der Förderverein der katholischen Kindertagesstätte St. Marien e. V. veranstaltet anlässlich des Christkindlmarktes wieder seinen Kinderflohmarkt im Bad Camberger Kurhaus.
Am Sonntag, 27. November 2016, können Kinder in der Zeit von 13.00 – 18.00 h ihre Waren feilbieten.
Die Standgebühr beträgt 5,- €/Tisch, 45 Tische stehen zur Verfügung.
Anmeldungen nimmt Yvonne Becker telefonisch unter Rufnummer 06434/903525 oder per E-Mail an kitaflohmarkt.camberg@web.de entgegen.
Der Förderverein ist wieder mit seinem Kuchenbuffet vertreten und wird auch frisches Popcorn anbieten. Zur Unterhaltung tragen kleine Tanz- und Musikdarbietungen bei.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Einige Worte des Dankes

Liebe Wählerinnen und Wähler,
liebe Bad Camberger,

am vergangenen Sonntag haben Sie mir bei der Bürgermeisterwahl Ihr Vertrauen ausgesprochen.
Für diesen Vertrauensvorschuss möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Ich werde mich mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Ihre Erwartung erfüllt wird.
Bis zum Amtsantritt vergehen noch einige Monate, in denen ich wie bisher meiner Tätigkeit bei der Kommunalaufsicht nachgehe.
Gerne können Sie aber bereits jetzt Kontakt mit mir aufnehmen und Anliegen oder Ideen vorbringen.
Den bei den Haustürgesprächen und Infoständen im Wahlkampf begonnenen Dialog mit Ihnen möchte ich dauerhaft fortsetzen.
Derzeit ist es am einfachsten, mich per E-Mail zu kontaktieren, natürlich geht es aber auch telefonisch. Meine Kontaktdaten finden Sie rechts unter Impressum.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht immer persönlich erreichbar bin.
Ich rufe Sie gerne zurück.

Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Mitbewerber Michael Abendroth, der sich als sehr fairer Verlierer erwiesen hat. Das knappe Ergebnis zeigt, dass er ebenfalls einen guten Wahlkampf betrieben hat, mit dem sich nicht wenige Bad Camberger identifiziert haben.
Seine Ankündigung, „kritisch, aber konstruktiv“ mein Engagement zu begleiten, entspricht genau meinem Verständnis davon, wie Politik auf kommunaler Ebene sein sollte.
Wenn es uns gelingt, diese Haltung umzusetzen, kann unsere Stadt nur davon profitieren.

Herzliche Grüße
Ihr
Jens-Peter Vogel