Termine II

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Auf den Blutspendetermin beim DRK am Freitag, 16. September 2016, 16:00 – 20:30 h im Gemeindezentrum hatte ich zwar schon hingewiesen.
Trotzdem jetzt noch einmal…
Am Samstag, 17. September 2016, nehme ich an einer Wanderung nach Beuerbach teil. Start ist um 13:00 h am Bürgerhaus „Kurhaus“.
Freue mich auf viele Mitläufer/-innen.
Abends geht es dann gegen 19.30 h ins Bürgerhaus „Kurselters“ in Oberselters zum Konzert des Jazzclubs Goldener Grund.
Den Sonntag nutze ich nachmittags zum Besuch der Veranstaltung des Kinderschutzbundes anläßlich des Weltkindertages auf dem Camberger Kirchplatz.
Ab 17:30 h bin ich im Kurhaus Bad Camberg zu finden und helfe dort beim Kartenverkauf des TG Blasorchesters mit.
Freue mich auf ein musikalisches Wochenende mit Jazzclub und TG Blasorchester.
Natürlich werde ich auch die Erbacher Kerb besuchen.

Am Donnerstag, 22. September 2016, werde ich gegen 10.30 h gemeinsam mit weiteren Spendern in der Eichbornstraße im „Stadtgarten“ einen Baum pflanzen.
Anschließend gibt es vermutlich noch einen kleinen Imbiss für die Beteiligten. Vielleicht möchten Sie ja auch sehen, welche Fortschritte der Stadtgarten seit der offiziellen Eröffnung am 18. Juni 2016 gemacht hat?

Am Sonntag, 25. September 2016, startet um 14.00 Uhr auf der Streuobstwiese im Stadtteil Würges (Verlängerung Steinweg) eine pomologische Wanderung. Die Wanderung endet mit Kaffee und Kuchen auf der Streuobstwiese. Weitere Informationen finden Sie hier.
Wir sehen uns am Sonntag in Würges.

Am Mittwoch, 28.09.2016, trifft man mich ab 14.30 h beim Seniorenoktoberfest im Kurhaus Bad Camberg.

Den Kinderapfeltag auf dem Camberger Marktplatz am Donnerstag, 29. September 2016, werde ich mir auch nicht entgehen lassen.
Das englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern) haben Sie bestimmt schon gehört.
Aber wussten Sie, dass auch die Franzosen („Une pomme par jour éloigne le médecin“) und Italiener („Una mela al giorno toglie il medico di torno“) dieses Sprichwort in ihre Sprache übernommen haben?
Es muss also etwas dran sein an der positiven Wirkung des Apfels.

Samstag, 8. Oktober 2016
10.00  Uhr Infostand bei der VR-Bank in Würges an der B 8/Frankfurter Straße
11.00  Uhr Einweihung des Brunnens am Angelborn, musikalisch untermalt vom Musikzug des TV Würges

Samstag, 15. Oktober 2016
10.00 Uhr Infostand in Erbach, Erlenbachstraße vor Einmündung B8
14.00 Uhr Würgeser Kerb

Samstag, 22. Oktober 2016
10.00 – 12.00 Uhr Infostand Beuerbacher Landstraße am Kreisverkehr bei Lidl
19.30 Uhr Jubiläumskonzert 170 Jahre GV Bad Camberg. Mehr Informationen.

Samstag, 29. Oktober 2016
09.00 – 10.00 Uhr Infostand Oberselters am Kirchplatz
10.00 – 11.00 Uhr Infostand beim Bürgerhaus Schwickershausen
11.00 – 12.00 Uhr Infostand am Alten Rathaus Dombach

ab 18.00 Uhr Gemütlicher Abend mit Apfelwein (u. natürlich auch alkoholfreien Getränken), Handkäs mit Musik und Zwiebelkuchen in der Grabenstr. 12.
In lockerer Atmosphäre lassen sich Camberger Themen diskutieren und Sie haben natürlich Gelegenheit mich persönlich kennenzulernen, soweit das bisher noch nicht der Fall ist.
Für musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgt Bentagon.

Mittwoch, 2. November 2016
19.00 – 21.00 Uhr Podiumsdiskussion im Kurhaus

Samstag, 5. November 2016
09.00 – 09.45 Uhr   Streuobstwiese Würges
10.00 – 12.00 Uhr Infostand auf dem Parkplatz des EDEKA

Sonntag, 6. November 2016
ab etwa 19.00 Uhr Wahlparty im Clubraum des Bürgerhaus „Kurhaus“

Hier endet zwar der Wahlkampfterminkalender, nicht aber meine Präsenz in Stadt und Internet. 🙂

 

Die meisten von Ihnen haben mittlerweile mein Konterfei in der Zeitung oder in ihrem Briefkasten entdeckt, einige konnte ich auch schon bei persönlichen Besuchen kennenlernen.
Scheuen Sie sich nicht, mich anzusprechen, wenn wir uns auf einer der Veranstaltungen begegnen.
Ich stehe Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.
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Termine

blutspende

In den sozialen Netzwerken wie Facebook und dergleichen sind schnell Fotos veröffentlicht und Informationen kundgetan, aber aus nachvollziehbaren Gründen möchte nicht jeder daran teilnehmen.
Meine Entscheidung, diese Seite in der Form eines Blogs zu führen, rührt unter anderem daher, dass so eine ähnliche Form der Darstellung möglich ist.
Die Einladung zur Blutspende am kommenden Freitag habe ich vorangestellt, um vielleicht den ein oder anderen zum Spenden zu bewegen.

Das vergangene Wochenende hat mit der Erlebnisnacht in der Kernstadt wieder gut begonnen. Manches bekannte Gesicht habe ich auch in den Pfortenwiessen beim Flohmarkt und am Essensstand des DRK gesehen.
Für mich steht „Mitmachen statt nur dabeisein“ im Vordergrund. Daraus resultiert natürlich auch, dass ich nicht überall dabei sein kann. In der Nassauischen Neuen Presse findet man eine schöne Fotoserie.

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14232663_10206623563458284_3833082336631716503_nBeim Rundgang durch die Altstadt habe ich dann noch ein kleines Erinnerungsfoto mit unserem Landtagsabgeordneten Tobias Eckert gemacht. Tobias hat es sich nicht nehmen lassen, nach einem langen Tag in Wiesbaden auf der Heimfahrt nach Mengerskirchen noch kurz einen Zwischenstopp in Camberg einzulegen.

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Am Samstagmorgen haben dann rund 500 Teilnehmer der Benefizradrundfahrt des Vereins „Menschen für Kinder e.V.“ in Bad Camberg Halt gemacht, um Spenden zu sammeln.
Die nächste Etappe bis Idstein bin ich kurzentschlossen mitgefahren.
In normaler Bekleidung und ohne Trinkflasche war ich bei den herrschenden Temperaturen an der nächsten Verpflegungsstation ganz schön ausgetrocknet. Zum Glück gab es Apfelschorle und Wasser.
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Am Samstagnachmittag fand dann ein Ortstermin am Oberselterser Jugendraum statt. Ich bin zuversichtlich, dass der Raum dort bald wieder etwas annehmbarer ausschaut und den Jugendlichen wieder einen annehmbaren Rückzugsraum bietet, um sich zu treffen. Im Sommer vermutlich nicht so sehr vermisst, aber im Winterhalbjahr umso dringlicher benötigt…

Seinen Ausklang fand der Samstag dann beim Weinfest des VDK in Erbach. Eine schöne gesellige Runde mit gutem Essen und lustigem Gesang. Das Erbacher Lied in all seinen Variationen kannte ich bisher noch nicht. Schön war`s.

Der Sonntag startete, wie soll es anders sein, mit einem Besuch der Kirche. Zum Anschluß an den Gottesdienst hatte die evangelische Gemeinde ein Fest ausgerichtet. Meine Frau Maria musste sich leider etwas früher verabschieden, da bei ihr die Generalprobe für das am 18. September 2016 im Kurhaus stattfindende Kozert des TG Blasorchesters anstand. Das Blasorchester verstärken Maria und unsere Tochter Franziska um Bassklarinette und Klarinette.
Ich bin vom Gemeindefest schließlich noch einmal in die Altstadt gegangen und habe mir dort anläßlich des „Tages des offenen Denkmals“ die Arbeiten an der Stadtmauer und die Alte Jüdische Schule angeschaut.
Kaffee und guten Quetschekuchen habe ich mir dann in Schwickershausen bei der Quetschemess schmecken losen.
Den Heimweg konnte ich dank erfolgreicher Tombolateilnahme mit einem Schraubenzieherset und einer Flasche Motoröl antreten.

Erfolgreich waren für mich übrigens nur die roten Lose…

 

Bei Feuer ruft man die Feuerwehr, wenn`s nur unter den Nägeln brennt den Vogel

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Zum Vergrößern bitte einfach anklicken.

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Die ersten zwei Fotos im heutigen Beitrag möchte ich der Feuerwehr Schwickershausen widmen. Deren derzeitiges Domizil entspricht dem technischen Stand des abgelichteten VW 411.
Aber das wird sich zum Glück bald ändern.
Am kommenden Montag sehen wir uns zum ersten Spatenstich.

Für die übrigen Leser:

Wenn etwas unter den Nägeln brennt, kontaktieren Sie mich.
Auch mit der Ente bin ich fast so schnell wie die Feuerwehr. 🙂

Die Lösung aller Probleme kann und will ich nicht versprechen, aber auf meine Bereitschaft, mich einer Sache anzunehmen, können Sie sich verlassen.
Ich trenne nicht zwischen Bürgermeister(kandidat) und „Kümmerer“, da ich letzteres als Aufgabe des Erstgenannten sehe.

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Das Fundament für das Bürgermeisteramt…

Nach Abitur und Bundeswehr habe ich meine Verwaltungslaufbahn beim Landkreis Lüchow-Dannenberg begonnen.
Da zwischen Bundeswehr und Beginn der Ausbildung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst knapp ein Jahr zu überbrücken war, habe ich das Angebot der Kreisverwaltung, vorab schon in der Zulassungsstelle zu arbeiten, gerne genutzt. Während der Ausbildung, die aus berufspraktischen Zeiten in der Verwaltung und dem Besuch der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hannover bestand, konnte ich verschiedene Bereiche der Verwaltung kennenlernen: Kommunalaufsicht, Sozialamt, Haupt- und Personalamt, Rechnungsprüfungsamt und Bauamt.
Die Ausbildung habe ich mit der Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst abgeschlossen (Diplom-Verwaltungswirt (FH) ).
Beim Landkreis Lüchow-Dannenberg war ich anschließend in der Kämmerei mit der Einführung eines neuen Abfallgebührensystems beschäftigt, welches vom bisherigen Pauschaltarif nach Größe des Behälters auf ein von der Zahl der tatsächlichen Leerungen abhängiges Modell umstellte. Mit der dafür erforderlichen technischen Ausstattung (Software, Transponder-Chips an den Abfallbehältern, Erfassungsgeräte an den Fahrzeugen) insgesamt ein kostenintensives Projekt.
Im Sinne der Erziehung zur Abfallvermeidung sicherlich gut gemeint, aber mit der vorgegebenen Anzahl an Mindestleerungen wieder relativiert.
Als Fazit ist mir damals in Erinnerung geblieben, dass es dadurch zwar gerechter aber für alle teurer geworden ist. Fraglich auch, inwieweit illegale Abfallentsorgung seither unter Umständen zugenommen hat. Insgeheim würde mich interessieren, wie die Erfahrungen nach nunmehr rund 20 Jahren aussehen. Vielleicht könnte ich meine kritische Sicht relativieren?
Meine nächste berufliche Station führte mich zum Landratsamt des Kreises Offenbach. Dort war ich für die Untere Wasserbehörde im Sachgebiet Allgemeines Wasserrecht tätig. „Allgemein“ bedeutet hier praktisch die Auffangkompetenz für fast alle wasserrechtlichen Belange, die nicht Schadensfall oder Lagerung von wassergefährdenden Stoffen bedeuten. Insgesamt recht abwechslungsreich und eine schöne Mischung aus Büroarbeit und Terminen vor Ort mit Bürgern und anderen Behördenvertretern (Wasserwirtschaftsamt, Naturschutzbehörde, Polizei). Von dort bin ich nach drei Jahren in den Vordertaunus gewechselt und habe bei der Stadt Bad Soden am Taunus die Leitung des Ordnungsamtes sowie die stellvertretende Fachbereichsleitung übernommen:BSZ v. 17.01.2001BSZ v. 17.01.2001
Wiederum ein thematisch breit gefächerter Aufgabenbereich (Gewerbe- u. Gaststättenrecht, Straßenverkehrsangelegenheiten, Feste und Märkte, Taxen/Mietwagen, ÖPNV, Obdachlosenunterbringung, „Kampfhunde“, Ordnungswidrigkeiten, u. v. m.).
Vielfach wird das Ordnungsamt nur als Eingriffsverwaltung gesehen, die den Bürger belastet. Einige alte Berichte aus der Bad Sodener Zeitung (BSZ) vom 29. Mai und 7. August 2002 dokumentieren, dass diese Einschätzung dem Ordnungsamt nicht gerecht wird.
BSZ 29.05.2002Bad Sodener Zeitung vom 7. August 2002

(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)

Mir sind einige Ortstermine in Erinnerung, mit denen es gelungen ist, widerstreitende Interessen, z. B. bei der Verkehrsführung oder der Ausweisung von Parkplätzen, zu einer einvernehmlichen Lösung zu führen, die für alle Beteiligten nachvollziehbar und meist auch akzeptabel war. Nachvollziehbarkeit (Transparenz) und Akzeptanz (Mensch im Mittelpunkt der Entscheidung) waren mir schon damals wichtig.
Übrigens habe ich während dieser Zeit auch die Qualifikation als Standesbeamter erworben. Zahlreiche Brautpaare wurden von mir im Standesamt im Bad Sodener Kurpark getraut.
Neben meinem Engagement im Personalrat ist aus dieser Zeit noch erwähnenswert, dass ich mich über sechs Semester an der Volkshochschule zum Finanzbuchhalter fortgebildet habe.
Zwar habe ich wenig praktische Erfahrung in der Finanzbuchhaltung sammeln können, dennoch helfen mir die theoretischen Kenntnisse immer noch bei meiner jetzigen Tätigkeit. Aber dazu später mehr.
Nach knapp neun Jahren bei der Stadtverwaltung in Bad Soden bin ich im Januar 2009 zum Landkreis Limburg-Weilburg gewechselt und fahre seither antizyklisch zum Hauptverkehrsstrom zur Arbeit.
In den Jahren des Pendelns nach Bad Soden habe ich viel Zeit im Stau auf der B 8 verbracht und kann die Forderung von Anliegern und Pendlern nach einer B-8-Umgehung jetzt nicht nur verstehen, sondern unterstütze sie nach Kräften.
Bei der Kreisverwaltung in Limburg war ich zunächst zwei Jahre im Bauamt für sogenannte Sonderbauten zuständig. Darunter versteht man Gebäude, für die aufgrund ihrer Nutzung oder Größe (z. B. Gaststätten, Fabrikgebäude, Kindertagesstätten, etc.) besondere Sicherheitsanforderungen bestehen. Meine Aufgabe war es dort, die Beseitigung von durch Sachverständige vor Ort festgestellten Mängeln rechtlich durchzusetzen.
Seit 2011 bin ich nun bei der Kommunalaufsicht im Bereich der Finanzaufsicht tätig. Vorwiegend befasse ich mich dort mit den kommunalen Haushalten und erstelle die Haushaltsgenehmigungen, sofern genehmigungspflichtige Tatbestände (z. B. Aufnahme von Investitions- oder Kassenkrediten) vorliegen. Hier findet sich dann auch wieder der Anknüpfungspunkt zur weiter oben erwähnten Fortbildung zum Finanzbuchhalter.
Nach mittlerweile mehr als 25 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Kommunalverwaltungen habe ich ein breites Querschnittswissen erworben und bin geübt darin, mich auch neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Beim kostenlosen WLAN im öffentlichen Bereich darf Innovation nicht aufhören

Frei verfügbares WLAN im öffentlichen Bereich ist ein Thema, das zunehmend Beachtung findet und auch in einigen Kommunen schon umgesetzt wurde. Mit der Abschaffung der sogenannten Störerhaftung, die grundsätzlich auch den Betreiber für mißbräuchliche Nutzung durch Dritte verantwortlich gemacht hat, ist eine große Hürde bei den rechtlichen Rahmenbedingungen abgeschafft worden.
Ich wage die Prognose, dass in wenigen JahrenWLAN im öffentlichen Bereich Standard und nicht mehr Ausnahme sein wird.
Um sich davon abzuheben, muss man also innovativ sein und mehr bieten . Gerade in einer Kurstadt wie Bad Camberg macht dies dann unter Umständen den entscheidenden Unterschied aus.
Ich bin kürzlich in einer Zeitschrift auf ein interessantes Produkt gestoßen, das in Deutschland bisher erst in einer Großstadt im Einsatz ist. WLAN aus der Parkbank finde ich eine interessante Idee, da es sich nicht nur auf den reinen Internetzugang beschränkt, sondern auch eine Vielzahl weiterer Funktionen bietet. Schauen Sie sich einmal den verlinkten Artikel an. Natürlich habe ich gleich versucht, im Internet den Preis einer solchen Parkbank zu ermitteln. In einem Bericht ist von etwa 2.200 € die Rede. Für die gebotenen Möglichkeiten erscheint mir das durchaus angemessen.
Gut vorstellbar wäre eine solche Parkbank für mich am Marktplatz.
Wir alle beklagen das Ladensterben im Altstadtbereich, da ist es doch naheliegend, Anreize zum Besuch unseres schönen Stadtkerns zu schaffen. Natürlich bedarf es noch vieler weiterer Anstrengungen, aber es muss angegangen werden. Mein Wunsch wäre beispielsweise, dass sich auf dem Marktplatz, denn dort gehört er hin,  wieder ein Wochenmarkt etabliert, der über ein bis zwei Anbieter hinausgeht. Auch wenn viele Supermärkte schon ein vergleichbares Warenangebot an frischem Obst, Gemüse und Feinkost haben, können Sie nicht mit dem Ambiente der Altstadt und der Möglichkeit, nach dem Einkauf direkt bei einem Kaffee oder Eis in der benachbarten Gastronomie auszuspannen, konkurrieren.
Hier gilt es anzusetzen und weitere Anreize zu entwickeln, die die Altstadt beleben und für potenzielle Gewerbetreibende interessant macht.

Der Mensch gehört in den Mittelpunkt oder wie mit wenig Mühe jemand glücklich gemacht werden kann

Heute war Würges Ziel meiner Hausbesuche. Berichten möchte ich über zwei Erlebnisse mit „Werjesern“. Eine ältere Dame legte mir am Wohnzimmertisch einen Brief der Stadtverwaltung vor.
Mit dem erkennbar automatisiert erstellten Schreiben wurde ein Geldbetrag von sage und schreibe 2,78 € für rückständige Grundsteuer A angefordert.
Die Dame versicherte mir glaubhaft, dass sie eine Einzugsermächtigung (jetzt wohl SEPA-Mandat genannt) erteilt habe. Offensichtlich ist diesbezüglich etwas schiefgelaufen und natürlich nimmt der Computer bei der Erstellung von Mahnschreiben selten eine Prüfung der Sinnhaftigkeit oder des Verschuldens vor…
Glücklicherweise wohnt aber in fast unmittelbarer Nachbarschaft eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, so dass ich der Dame gleich eine nette Ansprechpartnerin nennen konnte, die bereit ist zu helfen. Auf dem Rückweg dann noch kurz der städtischen Mitarbeiterin Bescheid gegeben, dass sie vermutlich bald Besuch bekommt, schon war erkennbar jemand geholfen.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Menschen glücklich machen.

Sich kümmern um das Problem oder Anliegen eines Bürgers (respektive Bürgerin) ist der entscheidende Schritt zu einer bürgerfreundlich(er)en Verwaltung.
Längere Öffnungszeiten allein erhöhen kaum die Bürgerfreundlichkeit, verursachen aber deutliche Personalkosten. Effizienter ist dann die Möglichkeit, bei Bedarf einen Termin vereinbaren zu können.
Aus eigener beruflicher Erfahrung kenne ich ein Standesamt, das auf politischen Wunsch schon jahrelang 5 Tage/Woche von 07.00 – 19.00 Uhr geöffnet hat. Schade nur, dass kaum jemand z. B. an einem Freitagnachmittag um 18.00 h das Verlangen nach einem Besuch beim Standesamt hat.
Mitfinanzieren müssen die Bürger diesen „Service“ aber über ihre Steuer trotzdem.
Bürgerfreundlich geht anders.

Ein anderer Bürger hat mich heute über einen quer liegenden Baumstamm auf dem Weg zum Alsdorfer Weiher informiert, der für ihn mit Rollator oder Rollstuhl zu einer unüberwindbaren Barriere wird. Glücklicherweise war heute am Donnerstag um 17.40 Uhr noch jemand bei der Stadt zu erreichen. Morgen geht die Nachricht dann an den Bauhof, der sich um die Beseitigung des Hindernisses kümmern wird.

Es war Zufall, dass ich beiden Personen persönlich helfen konnte, weil ich vor Ort war und einfach die Initiative ergriffen habe.

Ich bin aber davon überzeugt, dass auch bei einem direkten Anruf die städtischen Mitarbeiter ähnlich hilfsbereit gewesen wären.

Im Zweifelsfall einfach mal die Stadtverwaltung unter 06434/202-0 anrufen und sich positiv überraschen lassen.

Wo war ich heute?

Mein Wunsch und Anspruch ist es, im Wahlkampf mit den unterschiedlichsten Leuten ins Gespräch zu kommen. Meist sind es kurze Gespräche an der Haustür, die nur wenig über eine bloße Vorstellung mit Überreichung meines Infoblattes hinausgehen.
Aber es gibt auch die Gegenbeispiele, wo ich zum Ende eines Gespräches auf der Terrasse bemerke, dass die Uhr um drei Stunden fortgeschritten ist, was weder Gastgebern noch mir aufgefallen war.
Für mein Gegenüber sicher eine willkommene Gelegenheit, einen Zuhörer zu finden, der unter Umständen zur Lösung eines Problemes beitragen kann, für mich ein Quell an Informationen und Anregungen.

Wer sich für andere einsetzen will, muss deren Anliegen kennen.

Darum ist mir Zuhören wichtiger als Selbstdarstellung durch übermäßigen eigenen Vortrag.

Bei meiner letzten Tour von Tür zu Tür war ich in einer Straße, an der mir schon immer im Vorbeifahren ein Holzkunstwerk aufgefallen war. Der Unterschied war jetzt nur der, dass nun auch die Besitzerin zugegen war, die gerade einen Helfer auf dem Hausvordach zwei weitere Kunstwerke ausrichten liess:

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Britta Roell, Besitzerin und gleichzeitig auch Erschafferin der Kunstwerke, ist unter anderem durch die    tArt-Orte
bekannt.
Fussballfans und emsige Waldspaziergänger wissen sicher schon, welchen Stadtteil ich besucht habe.

Für die anderen Besucher dieses Beitrags hilft vielleicht ein Foto:
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Oder doch noch ein zweites Foto?

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Einschulung Taunusschule

Am Dienstag stand die Einschulung der neuen Fünftklässler in der Taunusschule an.
Vorausgegangen war diesem Termin noch ein kleines Schreckensszenario am Wochenende: Sowohl an der Grundschule als auch an der Taunusschule haben unbekannte Täter die Hausfassaden beschmiert. In der Befürchtung, dass Beweissicherung durch die Polizei und anschließende Beseitigung unter Umständen nicht mehr vor den Einschulungen gelingen, habe ich spontan mit Nane Nebel vom Schulelternbeirat Kontakt aufgenommen und vereinbart, notfalls ein Begrüßungsbanner in Form eines selbstbemalten Bettlakens vor die Schimpfparolen an der Fassade zu hängen. Zum Glück haben aber alle Beteiligten schnell reagiert und eine derartige Eigeninitiative war dann überflüssig. Bereits am späten Montagvormittag konnte Nane mir Entwarnung geben und es musste kein Bettlaken geopfert werden.
Hierfür ein herzliches Dankeschön an die Schulleitungen und die ausführenden Handwerker und/oder Hausmeister. Bei der Einschulung meiner Tochter Regina präsentierte sich der Eingangsbereich der Taunusschule wieder frisch gestrichen.

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Herr Schouler mit den Akteuren der Lehrer-Parodie. Mit Yvo Heinen und David Askari waren auch zwei Ferienspiel-Betreuer dabei.

Nach Einschulungsgottesdienst und anschließendem kleinen Unterhaltungsprogramm mit Musik und einer Parodie auf den Schulbetrieb im Kurhaus wurden die neuen Taunusschülerinnen und -schüler auf sieben Klassen verteilt und machten sich dann mit ihren Lehrkräften und MentorInnen auf den Weg in die Schule.
Rund anderthalb Stunden später konnten sie dort wieder abgeholt werden.
Vor der Abholung wurden dann noch zahllose Luftballons gen Himmel geschickt.

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Da meine jüngste Tochter erst in der dritten Klasse ist, wird  mich das Thema Schule noch eine ganze Weile begleiten und auch von persönlichem Interesse sein.

SPD-Ortsbezirk Erbach

Als ich vor knapp zwei Jahren gefragt wurde, ob ich den Vorstand des SPD-Ortsvereins Bad Camberg übernehmen möchte, war für mich ein wesentliches Ziel, auch Jüngere für ein politisches Engagement zum Wohle unserer Stadt zu motivieren. Selbstredend aber durchaus auch im Bewußtsein, dass hierbei Wissen und Erfahrung der Älteren nicht ins Hintertreffen geraten dürfen. Wie so oft im Leben, kommt es hierbei auf die richtige Mischung an.
Für mich trifft dies exakt auf den neuen Vorstand des SPD-Ortsbezirks Erbach zu. Christian Müller als 1. Vorsitzender, Tobias Ochs als sein Stellvertreter, Matthias Held als Schriftführer und Claudia Ungeheuer-Günther als stellv. Schriftführerin können auf die Unterstützung ihres Beisitzers Alfred Meyer hoffen, der als ehemaliger langgedienter Erbacher Ortsvorsteher über einen reichen kommunalpolitischen Erfahrungsschatz verfügt.
Ich wünsche dem neuen Ortsbezirksvorstand viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.

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